Landgasthaus Siedlerstuben Borkwalde

Rekonstruktions-Versuch des alten Gaststätten-Schilds

Erste Eindrücke
Willkommen im Landgasthaus Siedlerstuben!
Nicht immer trug das Traditionshaus diesen Namen. 1928 wurde der erste Teil des heutigen Gebäudes von Herrn Bernhard Schiemann als Ausflugsgaststätte und Laden errichtet. Der damalige Name, „Dreimäderlhaus“ entstand in Anlehnung an die Betreiber vor Ort: Frau Schiemann, sowie ihre beiden Töchter.

 

Das florierende Geschäft, das unter anderem einen Lieferservice für Milch und Brötchen vorsah, wurde 1938 um einen Anbau erweitert und zur größeren Gaststätte ausgebaut.

 

Das stetige Wachstum des Ortes, insbesondere die zahlreichen Besucher in den Sommermonaten, ließen das „Dreimäderlhaus“ zum Treffpunkt für viele Feste werden, bot sich doch sogar eine Tanzfläche unter freiem Himmel.

 

Ende der 60er Jahre wurde das Haus von Familie Drescher übernommen und als Gaststätte weitergeführt.

 

Nur wenige Jahre später, am 01. Mai 1974, übernahm Familie Müller das Geschäft, nun als „Waldgaststätte“. Weit über die Grenzen Borkwaldes hinaus eilte der Ruf als beliebte Ausflugsgaststätte mit Broilerverkauf und Softeis aus eigener Herstellung.

 

Nicht zuletzt durch Unterstützung des Jugend- und Dorfclubs Borkwalde gab es unzählige Veranstaltungen und Dorffeste mit Unterhaltung für Jung und Alt, so gab es zum Beispiel eine Außenkegelbahn. Besonders hervorzuheben ist das Jazz-Festival, zu dem eigens ein Sonderzug von Berlin Schöneweide nach Borkheide eingesetzt wurde.

 

Im Oktober 2002 übernahmen wir dieses Traditionshaus und eröffneten am 14.10.2002 unter dem jetzigen Namen „Siedlerstuben“. Wir bemühen uns, diese Geschichte zu bewahren. So sammeln und zeigen wir in unseren Gasträumen zahlreiche Fotografien und Gegenstände, die an die Entwicklung des „Dreimäderlhaus“ und das Leben von damals in unserem wunderschönen Ort Borkwalde erinnern.

 

An dieser Stelle herzlichen Dank an all unsere Gäste, die uns mit Sammlerstücken bereits bereichert haben. Geschichten aus alten Zeiten hört man hier alljährlich zwei Wochen nach Pfingsten, wenn das „Klassentreffen“ aus alten Zeiten stattfindet.